Das Bundesgericht hat sich 2016 geweigert, eine Zonenänderung zu ermöglichen um auf der Schwyberg-Krete über dem Schwarzsee in den Freiburger Voralpen einen industriellen Windpark zu bauen. Trotzdem figuriert dieser Standort immer noch im kantonalen Windenergie-Richtplan, der Investor hat zudem letzten Sommer ein neues Projekt angekündigt.
Aber GEMEINSAM können wir die Freiburger Voralpen mit ihrer schützenswerten Landschaft und Tierwelt vor dieser Verschandelung retten.
Sie brauchen nur ein paar Minuten, um sich zu informieren und durch die Unterzeichnung unserer Petition ihre Ablehnung der Industrialisierung der einmalig schönen Kreten der Freiburger Voralpen auszudrücken. Wir bitten Sie ferner, Ihre Bekannten, Freunde und Familie einzuladen dasselbe zu tun (indem Sie ihnen eine Kopie dieser Nachricht oder den Link zur Petition weiterleiten)!
Seit der Veröffentlichung des Windkonzepts im Jahr 2008 hat der Kanton Freiburg fast alle potentiell geeigneten Standorte für industrielle Windenergieanlagen in unseren Voralpen gestrichen, mit einer unverständlichen Ausnahme, nämlich den Kreten des Schwybergs oberhalb dem Schwarzsee. Alle anderen Standorte wurden wegen ihrer erheblichen Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt und ihres ungenügenden Potenzials (Wind, Erträge, Kosten) vom Kantonalen Richtplan für Windkraftanlagen ausgeschlossen.
Die Standorte La Berra und Cousimbert - mit besonders ähnlichen Merkmalen und geographisch sehr nahe beim Schwyberg gelegen - wurden ebenfalls vom Entwurf des Windrichtplans des Staatsrates ausgenommen.
Es sind nun mehr als zehn Jahren her, dass der Projektträger Schwyberg AG (Greenwatt Groupe E, Eigentum des Staates Freiburg und der Gemeinden Plaffeien und Plasselb) nicht Lage sind die Kompatibilität einer industriellen Windenergieanlage auf dem Schwyberg mit der Umweltschutzgesetzgebung und der Rentabilität ihres Projekts (Versagen von Windmessungen) zu beweisen.
Sowohl der Kanton als auch die Projektträger stiessen auf das eindeutige Veto des Bundes für die Integration des Schwybergs in den Windrichtplan. Das Bundesgericht verweigerte im Jahr 2016 eine Zonenänderung der Schwybergkreten. Der Bundesrat hat ausserdem kürzlich in einer Vorabklärung mitgeteilt, den Standort Schwyberg im Richtplan des Kantons Freiburg nicht zu validieren, weil dieser immer noch nicht seine Vereinbarkeit mit dem gesetzlichen Auflagen des Umweltschutzes nachweist.
Trotz dieser Ablehnung kündigten die Promotoren des Projekts letzten Sommer an, ein neues Windpark-Bauvorhaben auf dem Schwyberg zu planen, mit noch grösseren Turbinen als die im ursprünglichen Antrag von 2007, mit einer Höhe von über 200 m ab Boden!
Die Debatte um die Freiburger Windenergie im Grossrat vom 12. September hat gezeigt, dass gegensätzliche Meinungen zu diesem Thema fast alle Parteien spalten. Sogar einige Windenergie-Befürworter in unserem Kanton haben erkannt, dass die Schwybergkrete möglicherweise nicht der am besten geeignete Standort ist. Sowohl der Staatsrat als auch der Verwaltungsrat der Groupe E sind darüber geteilter Meinung. Mit der wiederholten Weigerung des Bundes und der wiederholten Opposition der grossen Umweltverbände wachsen die Zweifel zum Standort Schwyberg .
Es hat nun lange genug gedauert. Es ist Zeit, dieses Kapitel der „falschen guten Idee“ von Windenergieanlagen in den Freiburger Voralpen abzuschliessen (wie dies bereits die Kantone Bern und Waadt, sowie das Land Bayern) taten. Statt dessen gilt es nun, wirklich in Alternativen für Ökostrom zu investieren (Energieeffizienz, Solar, Import von billigem Ökostrom, Biomasse, Geothermie).
Rettet die Voralpen
Weitere Informationen auf unserer Website und unserer Facebook-Seite
sowie zum gleichen Thema die Meinung von Benoît Aymon (Regisseur der beliebten RTS-Sendung „Passe-moi les jumelles“)
Concept éolien du canton de Fribourg,
Etat de Fribourg, 2008
Schwyberg (Lac-Noir)
La Berra
Cousimbert
Les Merlas (Grandvillard)
Gros Plané, Corbetta, Salette (Les Paccots)
Col des Euschels (Lac-Noir)
Geissalp (Lac-Noir)
Fotos: Markus Peissard (Banner), Damien Moigno (Abbildungen)